Mittelmeer westlich

Mittelmeer westlich

Barcelona

Die Hauptstadt der stolzen Katalanen liegt im Nordosten Spaniens, 150 km südlich der französischen Grenze. Besucher aus aller Welt schätzen die Stadt für ihre Individualität, das kulturelle Angebot und ihre Schönheit. Als Hans Christian Andersen der Stadt im Jahr 1862 einen Besuch abstattete, nannte er Barcelona das "Paris Spaniens". Barcelona ist ein bedeutendens kulturelles Zentrum mit einer faszinierenden Geschichte. Es gibt zahllose Archive, Bibliotheken, Museen und sehenswerte Gebäude - ausserdem hervorragende Beispiele der Architektur des Modernismus und des Jugendstils. Kunstinteressierte wandeln auf den Spuren des spanischen Architekten Antoni Gaudi. Ausser der Casa Mila, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, hat Gaudi die Kathedrale Sagrada Familia erbaut, allerdings nicht vollendet. Im gotischen Viertel (Barri Gotic) und zwischen modernistischen Gebäuden pulsiert das Leben der Stadt. Hier kann man die Welt an sich vorüberziehen lassen und bei ein paar Tapas das Treiben auf den Ramblas beobachten.

Sardinien/Porto Cervo

Das entzückende, edle Städtchen an der Costa Smeralda entstand in den 1960er Jahren nach einem Plan von Aga Khan.

Sardinien/Cagliari

Die rund 275.000 Einwohner zählende Hauptstadt der autonomen Region zeigt sich lebhaft, herzlich und aufgeschlossen. Ob im geschäftigen Hafen, der Einkaufsstrasse Via Manno oder im quirligen Marina-Viertel, wo sich eine gemütliche Trattoria an die nächste reiht: Sardiniens einzige richtige Grossstadt versprüht italienische Lebensfreude pur. Die Funde im sehenswerten „Museo Archeologico“ belegen zudem, dass die Stadt bereits im 8. Jh. v. Chr. unter den Phöniziern ein bedeutender Handelsplatz und Hafenort war. Wer sich den Trubel im geschäftigen Zentrum aus sicherer Distanz anschauen möchte, sollte sich auf die Bastione San Remy oberhalb der Piazza Costituzione begeben: von der Aussichtsterrasse Terrazza Umberto bietet sich ein schöner Blick über die Stadt und den Hafen. Sardinien hat ein wunderschönes Binnenland und mit die schönsten Strände des Mittelmeers. In der Umgebung der Cagliari sind dies die Costa Verde und die von Millionärsvillen gesäumte Costa Smeralda.

Korsika/Ajaccio

Die Griechen waren die Ersten, die die einzigartige Schönheit dieser Insel bereits Anfang des 6. Jahrhunderts v. Chr. entdeckten und ihr den Namen "Kalliste", die Schöne, gaben. Korsika ist bekannt für seine historische und kulturelle Vergangenheit. Dem berühmtesten Korsen, Napoleon Bonaparte, wird mit Monumenten und einem Museum in seinem Elternhaus gedacht, obwohl er die Insel bereits als Kind verliess. Der Markt am Hafen wartet mit Spezialitäten wie uraltem Käse und köstlichem Schinken auf. Wanderer lieben die wilde Landschaft der Insel und wer die Berge kennen lernen will, sollte nach Sartene fahren - ein typisches Bergdorf, zwei Stunden von Ajaccio entfernt.

Pisa

Im wahrsten Sinne „wunderbar“ präsentiert sich der Campo dei Miracoli in Pisa. Die einzigartige Komposition aus Dom, Camposanto, Baptisterium und Campanile, der als „schiefer Turm“ Weltruhm geniesst, sucht in dieser Vollendung ihresgleichen. Über den berühmten Platz wird die übrige Stadt oft vergessen. Geistigen Ruhm erlangte Pisa durch die 1543 gegründete Universität, an der der berühmteste Sohn der Stadt, Galileo Galilei, lehrte. Aber auch die sehenswerten Kirchen, Brücken und Palazzi der Medici sind eine Reise wert, und die Einkaufsmeile Borgo STretto ist ein wahres Paradies für Flaneure.

Florenz

Für viele ist das goldene Florenz die schönste Stadt Italiens. Die Piazzas und Kirchen sowie der berühmte Duomo laden zu einem Spaziergang ein. Florenz ist die Geburtsstätte der Renaissance, die die Zeit der Medici-Fürsten widerspiegelt, und zahlreiche Meisterwerke dieser Epoche sind in den beiden bedeutendsten Museen der Stadt zu besichtigen - den Uffizien und der Galleria dell´Academia, die auch Michelangelos "David" beherbergt. Der Ponte Vecchio, die "alte Brücke" über den Arno, ist mit seinen Läden das fotogene Wahrzeichen der Stadt, ebenso eindrucksvoll ist der Dom.

Venedig

Stadt „zwischen Himmel und Wasser“ (Petrarca) - Venedig ist nicht nur seiner einzigartigen Lage wegen zum Traumziel vieler Generationen avanciert. Vielmehr birgt die „Serenissima“, die „durchlauchtigste“ Majestät der Adria, wahrhaft königliche Schätze in ihren Mauern. Denn als Drehscheibe zwischen Orient und Okzident war sie jahrhundertelang nicht nur Schaltzentrum einer streitbaren Seemacht, deren Einfluss bis ins ferne Byzanz reicht, sondern auch die reichste Stadt der damals bekannten Welt. Was Wunder, dass der geflügelte Löwe, das alte Machtsymbol der Venezianer, stolz und kampfeslustig, aber manchmal - so scheint es - auch ein wenig kopfschüttelnd auf die Menschenmassen blickt, die im Sommer unter ihm vorbei flanieren. Ihr Ziel ist die Piazza San Marco (Markusplatz), der, wie schon Napoleon befand, „schönste Salon Europas“. Unübertroffen in ihrer architektonischen Vielfalt und Schönheit, präsentieren sich um den Platz herum die faszinierende Basilica di San Marco, der 98 m hohe Campanile, der Renaissance-Bau der Bibliothek Libreria Vecchia und der Dogenpalast, an dessen Rückfront einst die Verurteilten (darunter ein gewisser Casanova) seufzend über die Ponte di Sospiri in die berüchtigten Bleikammern zogen. Die Touristen heute ziehen meist in die andere Richtung, am Uhrturm vorbei und durch die Mercerie - die Haupteinkaufsstrasse - zur bebauten Ponte di Rialto, dem ehemaligen Handelszentrum der Stadt. Viele fahren auch auf dem Canal Grande darunter her, in einer Gondel oder - bedeutend preiswerter - mit einem vaporetto, einem Schiff der öffentlichen Bootslinien. 177 Kanäle gäbe es zu befahren und über 400 Brücken zu überschreiten- völlig ungezählt sind dagegen die unschätzbaren weltlichen und sakralen Meisterwerke der Baukunst und Malerei. Diese Ansammlung von Kunst und Kultur, von Stein und Wasser, Tauben und Löwen ist unbeschreiblich - und in dieser Form einzigartig. Wichtig: Kreuzfahrtschiffe liegen oft einige Kilometer ausserhalb der Stadt.

Livorno

Der bedeutende Hafen ist Start- und Zielpunkt vieler Mittelmeerkreuzfahrten, aber auch Ausgangspunkt für Ausflüge in die Toskana.

Civitavecchia/Rom

Die Hafenstadt bietet wenig, das ultimative Ziel (80 km Autobahn, 1 Std. Fahrt oder ganz bequem im luxuriösen Roma-Express), dagegen fast alles: Rom - die Ewige Stadt. Die Ruinen des Römischen Reiches lassen die Prachtbauten erahnen: das Kolosseum, das Forum Romanum, der Titus-Bogen, die Caracalla-Thermen und das Pantheon. Die Engelsburg, Grabmal Kaiser Hadrians, wurde im Mittelalter zur Fluchtburg der Päpste umfunktioniert. Im Vatikanstaat besucht man den Petersdom, eine der grössten Kirchen der Welt, und die von Michelangelo gestaltete Sixtinische Kapelle. Das barocke Rom ist auf der Spanischen Treppe und an der Piazza Navona am schönsten. Die "Ewige Stadt" bietet eine unendliche Vielzahl an historischen, architektonischen und geistlichen Stätten. Tipp: Eine Münze rückwärts über die linke Schulter in die Fontana di Trevi werfen - ein Brauch, der besagt, dass man irgendwann nach Rom zurückkehrt. Besuchen Sie auch das Künstlerviertel Trastevere mit seinem ganz besonderen Charme.

Neapel

Nirgends ist Italien so italienisch wie hier. In der quirligen Hafenstadt am Fusse des Vesuvs gleicht der Alltag einer Open-Air-Inszenierung: Die Neapolitaner leben, lieben und lachen mit grosser Inbrunst und Sinn fürs Theatralische. Im Durcheinander der Altstadtgassen baumelt Wäsche von einer Strassenseite zur anderen, knattern mit ganzen Familien besetzte Motorini und an jeder Ecke entdecken Sie neue historische Schätze. Ein einziger Schatz ist Neapels heutige Nachbarstadt Pompeji . 79 n. Chr. wurde die altrömische Handelsstadt innerhalb weniger Minuten vollständig von der kochenden Lava des Vesuvs verschüttet. Erst im 18. Jh. grub man sie quasi wie neu wieder aus. Heute können Sie sich hier ein vollständiges Bild vom Leben vor 2000 Jahren machen. Jetzt fehlt zu einem vollständigen Tag in Neapel nur noch die Pizza, die hier 1889 als "Margherita" geboren wurde. Auch das nahe gelegene Sorrento wird jedem Besucher den Atem rauben.

Gallipoli/Italien

Der Name stammt vom Griechischen "kale polis", was so viel wie schöne Stadt bedeutet, und das ist sie auch heute noch. Einst ein militärischer Stützpunkt der Römer und später ein bedeutendes Handelszentrum - vor allem für das damals so wichtige Lampenöl - lohnt Gallipoli unbedingt einen Besuch. Insbesondere die Barock-Kathedrale Santa Agata und die schönen Palazzi der Altstadt. In der Via de Pace kann man noch ein aussergewöhnliches Zeugnis aus der Blütezeit des Handels besichtigen: eine unterirdische Ölmühle, die früher Teil eines riesigen Systems war. Angenehm für den hungrigen Reisenden: Gallipolis Gastronomie ist bekannt für ihre Fischspezialitäten.

Sizilien/Messina

Dieser historische Seehafen an der Strasse von Messina weist eine farbenfrohe Vergangenheit auf: Er wurde von den Arabern im 9. Jh. erobert und führte einen Aufstand gegen die Bourbonen im späten 18. Jh. an. Hier erleben Sie einen bezaubernden Aufenthalt auf Ihrer Route, wenn Sie die historische Umgebung besuchen und sich die weltberühmten Gemälde Caravaggios in seinem Museum ansehen. Auch ist Messina das Tor zu Taormina, von wo auch Sie den schneebedeckten Ätna sehen.

Sizilien/Palermo

So vielfältig wie die Kulturen, die über Sizilien herrschten, ist auch die Architektur Palermos. Maurische Kuppeln stehen neben normannischen Festungen, byzantinische Kirchen neben barocken Adelspalästen. Siziliens Hauptstadt zeigt sich kontrastreich, bunt und ungemein lebendig. Bei einem Bummel durch die Altstadt werden Sie ihre wahre Freude haben. Ein Geheimtipp ist der farbenfrohe Lebensmittelmarkt Vucciria im Herzen der Stadt. Hier bekommen Sie sämtliche sizilianischen Spezialitäten. Ebenso wichtig wie die Küche ist den Sizilianern die Kirche, wie der wunderschöne Dom S. Maria la Nuova in Monreale beweist. Sehen Sie sich die einzigartigen Mosaike und Bibelmotive einmal in Ruhe an! Grusel-Tipp: In den Katakomben des Kapuzinerklosters hängen oder liegen Tausende von Mumien - Mönche, Adelige, Kaufleute - mit gefalteten Händen, in Kutte oder Anzug. Der älteste ist Bruder Silvestro da Gubbio, der seit dem 16. Oktober 1599 in Palermos Unterwelt wacht (Piazza Cappuccini).

Sizilien/Catania

Schon Goethe schwärmte, dass Italien ohne Sizilien gar kein Bild in der Seele mache, hier sei der Schlüssel zu allem. Allemal zu einem Tag voller leidenschaftlicher Lebensfreude. Lassen Sie sich vom sizilianischen Temperament anstecken, das Sie überall im quirligen Catania umfängt. Geniessen Sie das mediterrane Treiben auf Europas schönstem Fischmarkt. Sie werden Feuer und Flamme für Sizilien sein. Dazu trägt natürlich auch der allgegenwärtige Ätna bei, den Sie bei einer Wanderung oder einer Tagestour im Allradjeep intensiv erleben können. Auch beim Golfen im Il Picciolo Golf Club, Siziliens erstem 18-Loch-Platz, haben Sie den majestätischen Feuerberg fast immer vor den Augen. Oder ist Ihnen eher danach, im zauberhaften Taormina gemütlich durch die Altstadtgassen zu flanieren und auf den Spuren der Griechen und Römer zu wandeln? Die Säulen seines Teatro Greco, eines Amphitheaters aus dem 16. Jh., rahmen das grandiose Ätna-Panorama ein.

Genua

Im 16. und 17. Jh. machten die einflussreichen Genueser Familien ihre Stadt zur stolzesten und reichsten in Europa. Heute ist sie Italiens Tor zur Welt und wichtigster Hafen. Berühmte Seefahrer wie Christoph Columbus und Andrea Doria sind hier geboren. Besichtigen Sie in der engen Altstadt in der Via Garibaldi die imposanten Paläste: Palazzo Doria Tursi (Rathaus), Palazzo Spinola (Nationalgalerie), Palazzo Rosso (Gemäldegalerie) und den Palazzo Doria mit seinen herrlichen Gärten. Tipp: Eine Zahnradbahn, die in der Nähe des Hauptbahnhofs beginnt, bringt Sie auf den Granarolo (236 m über dem Meer). Die Aussicht auf die Stadt und die Riviera ist grandios.


Portofino: Das zauberhafte Portofino mit seinem Yachthafen und den idyllischen Gassen und guten Restaurants lädt zum Verweilen ein. Geniessen Sie den schönen Ausblick auf die Festung San Giorgio, die in einem grossen Landschaftspark liegt oder besuchen Sie das berühmte Kloster San Fruttuoso (zu Fuss oder per Schiff erreichbar). Zu den bekannten Cinqueterre (fünf kleine Orte, die in den Felsen „kleben“) gelangen Sie mit mit dem Boot oder der Bahn.

Malta/La Valetta

Die Einfahrt in den grossen Naturhafen von La Valetta ist grandios: Die Kreuzritter bauten den Hafen zu einer uneinnehmbaren Festung aus. Das malerische und schöne Malta blickt auf eine 7000jährige Geschichte zurück. Es wurde von Römern, Arabern, Türken, Normannen und den Rittern des Johanniterordens besetzt und wohin man auch schaut, trifft man auf Zeugen der Vergangenheit. Malta wurde als einzigem Staat im Zweiten Weltkrieg das Georgskreuz für Tapferkeit verliehen. Bei einem  Bummel durch die Stadt schaut man sich an der Republic Street das Nationalmuseum der Archäologie, die St. John´s Co-Cathedral, deren Innenräume auf überwältigende Weise den einstigen Glanz des Ritterordens repräsentieren, und den prunkvollen Grossmeisterpalast an. Bei einer Fahrt über die Insel können Sie in Tarxien die steinernen Tempel aus der Megalithkultur bestaunen. Die über 3000 Jahre alte „stille Stadt“ Mdina ist heute eine barocke Festungsstadt mit schmalen Gassen und einer gewaltigen Kathedrale. Die drittgrösste Kuppel einer europäischen Kirche ist auf der Pfarrkirche von Mosta zu sehen.

Tunis

Ein Hauch Orient und eine Prise Mittelmeer - sie befinden sich in der modernen Hauptstadt Tunesiens. Bei einem Bummel durch die Medina, die Altstadt Tunis, können Sie sich von orientalischer Atmosphäre verzaubern lassen. Die zahllosen Stände der Händler auf den traditionellen Märkten, z. B. dem riesigen Souk el-Attarine nördlich der Grossen Moschee, breiten sich wie ein Meer aus Farben und Gerüchen vor Ihnen aus. Die Antike können Sie in den Überresten Karthago mit den römischen Tempelruinen entdecken. Das Bardo-Nationalmuseum zeigt die am besten erhaltenen Mosaiken aus römischen Villen. Die farbenfrohen und lebendigen Darstelllungen erzählen wie Bilderbücher aus der Kaiserzeit. Der Hafen, La Goulette, liegt ausserhalb der Stadt. Tipp: Ein Ausflug in den Künstlerort Sidi Bou Said mit seinen blauen Fensterläden, pittoresken Gassen und Cafes.

Menorca/Mahon

Die einmalige Sehenswürdigkeit ist der zweitgrösste und für viele Weltenbummler der schönste Naturhafen der Welt. Die Einfahrt in den sechs Kilometer langen Naturhafen gehört zu den schönsten im Mittelmeer-Raum. Das Ufer ist malerisch gesäumt von alten Festungsmauern und idyllischen Ferienvillen. Der Norden Menorcas ist geprägt von zerklüfteten Küsten und den sanften, bewaldeten Hügeln des Hinterlandes. Im Süden dominieren lange Sandstrände und weite Ebenen, durch die sich mehr als 30 „Barrancos“ ziehen. Diese Schluchten, in denen eine ganz eigene Flora und Fauna gedeiht, wurde von heute ausgetrockneten Flüssen in den weichen Kalksandstein gewaschen. Auch die Architektur der Inselhauptstadt Mahon zeigt sich kontrastreich. Im Stadtbild wechseln sich die typisch mediterranen weissen Häuser mit Bauten im reinsten englischen Stil ab, dem Erbe der Briten aus vergangenen Jahrhunderten. Von der Placa de Esplanada, dem Hauptplatz im Herzen der Stadt, führt eine Fussgängerzone zum Fisch- und Gemüsemarkt. Er wird im Kreuzgang eines ehemaligen Klosters abgehalten. Von hier aus bietet ein fantastischer Blick auf Mahons Hafen. Im Palacio de la Casa de Cultura werden Funde aus den neolithischen Tempelanlagen ausgestellt: steinerne Tafelaltäre (talaiots), die in die hügelige Landschaft eingebettet sind. Und auch die Unterwasserwelt von Mahon bietet viel fürs Auge, wie man bei einer Fahrt mit dem Glasbodenkatamaran beobachten kann. Wen dann beim Flanieren auf der 3,5 km langen Hafenpromenade der Appetit überkommt, hat eine reiche Auswahl an Restaurants, die von menorquinischen Spezialitäten bis zur internationalen Küche für jeden das Passende bieten. Als Getränk bestellt man dazu gern die lokale Spezialität "Pomada": originalen Mahon-Gin mit Bitter Lemon.

Mallorca/Palma

„Mallorca es una maravilla - Mallorca ist ein Wunder“ - so sagen die Spanier. Eine der schönsten Inseln im Mittelmeer mit herrlichen langen Sandstränden und romantischen Buchten, mit buntem Küstenleben sowie ungezählten Sport - und Unterhaltungsmöglichkeiten. Mallorca hat über 350 km Küsten, davon etwa 50 km Strand und ein strahlend blaues Meer. Wer einmal auf Mallorca war, der wird immer wieder gern zurückkehren, denn es gibt viel zu entdecken: vor allem das andere, vielfach „unbekannte Mallorca“ mit seinen idyllischen Bergdörfern (Valldemossa, Soller und Fornalutx) und stillen Eremitagen, weiten fruchtbaren Ebenen im Inselinneren und bizarren Gebirgslandschaften (Tramuntana-Berge) im Norden und Nordwesten. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die lebhafte Hauptstadt Palma mit ihrer eindrucksvollen Kathedrale „La Seu“, mit dem berühmten „Paseo Maritimo“ und dem Llotja-Viertel an der Hafenseite, den engen Gassen und romantischen Plätzen in der Altstadt sowie eleganten Villenvororten mit weitem Blick über die Bucht und das Meer. Versuchen sollten Sie die mallorquinische oder spanische Küche: Beginnen Sie mit „Tapas“, den typischen Appetithäppchen, die es in den verschiedensten Varianten sowohl kalt, als auch warm gibt. Als Hauptgericht eine „Caldera de Pescado“, eine pikante Fischsuppe oder „Conill amb Llagosta“, Kaninchen mit Langusten, sehr lecker auch „Lubina“, Wolfsbarsch in Salzkruste. Probieren Sie dazu die ausgezeichneten Weine Mallorcas und zum Abschluss ein Glas „Hierbas“, den berühmten Kräuterlikör.

Malaga

Von den Phöniziern gegründet ist Malaga heute eine geschäftige Küstenstadt und Hauptort der Costa del Sol, zweitgrösste Hafenstadt Spaniens und eines seiner wichtigsten Handelszentren. In der fast 800 Jahre alten historischen Altstadt gibt es viel zu entdecken. Vom Boulevard am Hafen führt ein schöner Spazierweg hinauf zur Alcazaba, eine maurische Zitadelle aus dem 11. Jh. und die für ihre beiden Kapellen und das beeindruckende Chorgestühl bekannte barocke Kathedrale sind nur einige der Hauptattraktionen. Die hervorragenden Museen der Stadt, stillen Parks und die Plaza de la Merced, wo Pablo Picassos Geburtshaus steht, sind ebenfalls sehenswert. Darüber hinaus rühmt sich die Stadt ihrer wunderschönen, kilometerlangen Strände, malerischer Gärten und eines fantastischen Wetters - ein idealer Ort zum Verweilen.


 

Ibiza

Die Insel ist abwechslungsreich und vielseitig, voll lebensfroher Atmosphäre und reich an reizvollen Kontrasten. Mehr als 50 Buchten mit feinsandigen Stränden und türkisblauem Meer in traumhafter Landschaft mit unzähligen Pinien und nahezu unberührter Natur warten auf Sie. Bummeln Sie durch die zahlreichen Yachthäfen mit ihren originellen Boutiquen und eleganten Geschäften und entdecken Sie die sympathischen Dörfer der Insel. In den Gassen der Altstadt Balt Vila (Ibiza-Stadt) geniessen Sie das unverwechselbare Flair der einstigen Hippie-Insel mit ihren schrillen Boutiquen, gemütlichen Cafes und Restaurants und der imposanten Stadtfestung (UNESCO-Weltkulturerbe).

Almeria

Die Hafenstadt Almeria liegt wunderschön in einer weiten Mittelmeerbucht, umgeben von bizarren Bergen, kargen Wüstenlandschaften und wildromantischen Küsten. Von der Alcazaba, einer mächtigen maurischen Festungsanlage hoch über der Stadt, geniessen Sie einen herrlichen Blick über die Bucht von Almeria. Zu Füssen der Festung liegt das Stadtviertel Barrio de la Chanca, das mit seinen farbenprächtigen kleinen Häusern und Höhlenwohnungen einen ganz besondern Charme ausstrahlt. Bei einem Bummel durch die Stadt, deren Bild von schmalen Gassen, Gärten und Palmenalleen geprägt ist, sollten Sie sich auch die Kathedrale ansehen. Sie wurde im 16. Jh. als einzige Wehrkirche Andalusiens erbaut.

Cartagena

Die Costa Calida, Spaniens heisse Küste, war seit jeher umkämpft. 227 v. Chr. gründeten die Karthager hier das heutige Cartagena, später kamen die Römer, Vandalen, Westgoten und Mauren. Das reiche historische Erbe, das sie hinterliessen, können Sie heute ganz entspannt einnehmen. Vor Ihrem Stadtrundgang sollten Sie sich vom „Castillo de la Conception“ einen Überblick über die interessantesten Bauwerke verschaffen. Der Panoramablick von der 70 m hoch gelegenen Burg ist beeindruckend. Auch Murcia, die Hauptstadt der gleichnamigen Region, lockt mit architektonischen Highlights. Ihr Kloster La Fuensanta bietet einen Traumblick auf die Obstplantagen rund um die Stadt. Die Kathedrale, aussen und innen reich verziert, ragt als Wahrzeichen aus den prächtigen Zunftstrassen Murcias hervor.

Alicante

Zu Füssen der maurischen Festung Santa Barbara erstreckt sich die Hafenstadt Alicante mit ihrer pittoresken Altstadt und ihrem wunderschönen Palmenboulevard „Explanada de Espana“ - einer Promenade aus Millionen roter, schwarzer und weisser Mosaiksteinchen. Vom knapp 200 m hohen Berg Benacantil, auf dem die Burg thront, geniessen Sie einen wunderbaren Ausblick über die Stadt, das tiefblaue Meer und die Costa Blanca - Spaniens weisse Küste. Wer es liebt, unter Palmen zu promenieren, hat dazu in Elche noch ausgiebiger Gelegenheit. Hier erwartet Sie ein riesiger Palmenhain mit Hunderttausenden von Bäumen. Die zahlreichen Parks und Grünanlagen Elches reichen bis in die historische Altstadt hinein. Im Huerto del Cura d, dem Garten des Pfarrers, können Sie die berühmteste Palme der Stadt bestaunen, eine achtstämmige Imperialpalme.

Villefranche/Frankreich

Villefranche ist das Tor zur unvergleichlichen französischen Riviera. Im Schatten zerklüfteter Berge an tiefblauen Küsten gelegen, bietet Villefranche sonnige Strände, exklusive Urlaubsorte, malerische Dörfer mit rot gedeckten Häusern und spektakuläre Aussichten. Der Hafen nahe Cannes bietet nicht nur Gelegenheit für Ausflüge nach Nizza, sondern auch nach Grasse in eine der Duftmanufakturen, die durch den Roman "Das Parfum" berühmt geworden sind.


 

Marseille

Frankreichs zweitgrösste (und älteste) Stadt, im 19. Jh. Mittelpunkt des französischen Weltreiches, ist seit jeher ein buntes, lebendiges Gemisch der Nationen. von der irche Notre-Dame de la Garde, dem Wahrzeichen der Stadt, bietet sich Ihnen ein spektakulärer Rundblick von 360 Grad über die Mittelmeermetropole auf sieben Hügeln. Von hier aus starten die Fahrten nach Avignon, die Stadt der Päpste (80 km), Arles, einst Wohnort Vincent van Goghs (60 km), oder das Uni-Städtchen Aix-en-Provence (30 km). Hier führt Sie die Prachtstrasse Cours Mirabeau unter einem Blätterdach von Platanen vorbei an sprudelnden Rokokobrunnen und imposanten Bauten des 17. und 18. Jh. Ausserdem können Sie von hier aus die Lagunenlandschaft der Camargue mit ihren Flamingos und weissen Pferden besuchen.

Cannes

Das mondäne Zentrum der Cote d´Azur ist wegen seiner Gastronomie und Hotellerie eine luxuriöse Stadt von Weltrang. Ebenso hochwertig sind ihre Museen (z. B. Musee Chagall, Musee Matisse). Vom Hafen bummelt man zur Promenade des Anglais, nimmt einen Drink im Art-Deco-Hotel Negresco und flaniert weiter bis in die Altstadt unter dem Schlossberg. Auf dem Markplatz Cours Saleya findet dienstags bis samstags ein wunderschöner farbenfroher Markt statt und abends können Sie sich unter freiem Himmel in den zahlreichen Restaurants verwöhnen lassen.


Monaco/Monte Carlo: Das kleine Fürstentum bietet atemberaubende Hochhaustürme auf engstem Raum und eine mondäne Atmosphäre. Sehenswert sind der Fürstenpalast mit einem schönen Ausblick und das berühmte Casino (denken Sie an Ihren Pass und angemessene Kleidung). Das vom Meeresforscher Fürst Albert I. gestiftete Aquarium entführt Sie in die Tiefen des Mittelmeeres.

Nizza

Das mondäne Zentrum der Cote d´Azur ist wegen seiner Gastronomie und Hotellerie eine luxuriöse Stadt von Weltrang. Ebenso hochwertig sind ihre Museen (z. B. Musee Chagall, Musee Matisse). Vom Hafen bummelt man zur Promenade des Anglais, nimmt einen Drink im Art-Deco-Hotel Negresco und flaniert weiter bis in die Altstadt unter dem Schlossberg. Auf dem Markplatz Cours Saleya findet dienstags bis samstags ein wunderschöner farbenfroher Markt statt und abends können Sie sich unter freiem Himmel in den zahlreichen Restaurants verwöhnen lassen.


Monaco/Monte Carlo: Das kleine Fürstentum bietet atemberaubende Hochhaustürme auf engstem Raum und eine mondäne Atmosphäre. Sehenswert sind der Fürstenpalast mit einem schönen Ausblick und das berühmte Casino (denken Sie an Ihren Pass und angemessene Kleidung). Das vom Meeresforscher Fürst Albert I. gestiftete Aquarium entführt Sie in die Tiefen des Mittelmeeres.

Valencia

Zwischen Meer und fruchtbaren Feldern gelegen, vereint die Region Valencia die angenehmsten Seiten des mediterranen Lebens. Die Sonne lacht an rund 320 Tagen im Jahr. Die süssen, kernlosen Orangen, für die Valencia berühmt ist, können drei- bis viermal jährlich geerntet werden. In der gleichnamigen Hauptstadt der Region sollten Sie sich einen Bummel durch die idyllischen Gassen der Altstadt mit ihren historischen Häusern und Palästen auf keinen Fall entgehen lassen. Die gotische Kathedrale mit ihrem achteckigen Glockenturm, dem Torre del Miguelete, ist ebenfalls ein „Muss“ für jeden Besucher. Die grösste Neugier weckt ein Kelch aus Achat, der im Kapitelsaal der Kathedrale verwahrt wird. Es soll der Heilige Gral sein - das Gefäss aus der Mitte von Artus´Tafelrunde. Auf der mittelalterlichen Plaza de la Virgen neben der Kathedrale geniessen Sie am schönsten die valencianische Spezialität: horchata (eisgekühlte, süsse Milch aus Erdmandeln). Auch die belebte Markthalle Mercado Central mit seiner wundervollen Jugendstil-Kuppel, die Seidenbörse La Lonja in einem gotischen Prachtbau aus dem 15. Jh. und die unzähligen Kirchen der Stadt sind äusserst sehenswert. Eine der bedeutendsten städtebaulichen Leistungen Valencias ist die Umleitung des Flusses Turia und die Ausgestaltung des Flussbettes als Park. Wie eine „grüne Lebensader“ zieht er sich durch die Stadt und wird begeistert für alle Arten von Sport- und Freizeitvergnügen genutzt. Hier entstand auch die futuristisch anmutende „Stadt der Künste und Wissenschaften“ mit dem riesigen Ozeanografischen Park, in dem Sie rund 45.000 Meeresbewohner bestaunen können.

Mittelmeer östlich

Mittelmeer östlich

Dubrovnik

Das ganz im Süden Kroatiens an der Einfahrt zur Adria gelegene Dubrovnik ist reich an Geschichte und landschaftlicher Schönheit. Als jahrhundertealtes Handelszentrum stand es einst mit Venedig in Konkurrenz und heutzutage spiegelt sich seine erstaunliche Geschichte in den vielen Monumenten und Museen wider. Die Buchten und Strände, die Kliffs und die Wälder in der Umgebung Dubrovniks bieten immer neue Überraschungen. Die beeindruckende mittelalterliche Architektur und die mediterrane Landschaft sind trotz der schweren Schäden durch die Angriffe der Serben und Montenegriner im Herbst 1991 erhalten geblieben. Das Erkunden der Altstadt und auf der berühmten Stadtmauer hoch oben zu stehen ist berauschend.

Korfu

Die „smaragdene Insel“ zählt wegen ihrer üppigen Vegetation und unübertrefflichen Schönheit zu den verborgenen Schätzen des Mittelmeers. Mit 1500 qkm ist sie die zweitgrösste der sieben Ionischen Inseln. Dank ihrer bemerkenswerten Kultur und einer unvergleichlich schönen Küste hat die Insel viele Künstler und Schriftsteller inspiriert. Auch Sissi, die "junge Kaiserin", war unsterblich in Korfu verliebt und liess sich das Achilleion, einen Phantasiepalast, südlich der Inselhauptstadt Kerkyra bauen. Erfreuen Sie sich an der für Griechenland untypisch grünen Landschaft und dem Flair in Kerkyra. Tipp: Geniessen Sie einen Kaffee unter den Arkaden des Liston.